Wies'n rahma'
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Es woa' friaha' za da' Fruihjoahrszeit
des Rama' weit und breit,
mia hot des Lab z'saum'g'recht,
und a' de Äst' und Stoa' g'hea'n weg.
Mia hot' a so des G'hö'z va'brennt
und so maunch'n Roa' va'sengt.
Ba' de' Oa'bat'n woa' a' dabei
so maunch'n friaha'n Weiwa'leit'.
Wo domoi's fia' de Schui'zeit
net woa' da beste Zeitva'treib.
Wo s' g'sogt hau'm: "Za da' Oa'wa't, do tuat 's es schau',
do braucht ma koa' Studierte hau'm!"
De Dirn sogt: "Woaß de Frau eh, dass de Schia'z'n brenna tuat?"
Daweu' san' s' schau' g'staund'n in da' Glua't.
So hau'm de Leit oi'weu' wos zan red'n g'hobt,
des woa'n oft de G'schicht'n aum Sunntog aum Kia'cha'plotz!
Zusatzinfos
- Rama' = Wiesenräumen Zusammenrechen im Frühling
- Lab = Laub
- Äst' = Äste, Zweige
- G'hö'z = Gehölz, kleines Holz
- Roa' = Raine, Acker- und Wiesenränder
- friaha'n Weiwa'leit' = frühere Frauen
- domoi's = damals
- Dirn = Magd
- Schia'z'n = Schürze
Quellen
Hans Pichler, Hofedl