Korn einfian

Aus Landschaftsgeschichten
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G’schichtl

Es woar ungefähr im 66zga Joahr,
do woar i grod so 14 Joahr.
In August a gons a hoasa Tog,
do homa des Korn eingfiat des woa a Plog.

De Kornmandl san g'standn so 8-14 Tog,
des hot's scho braucht bis das druga san won.
Da Vota hot Roß eingsponnt mit'n Lotawogn dran,
und mir san in d'Holeitn obigfoarn donn.

Mit'n Ruckn hot da Vota in Loadawogn ankomm,
und i hob de Wezal schnö angsteckt am Wogn.
De Goarm hoda mir aufagebm noch da Reih,
und i hobs schön glegt woar gor nix dabei.

Jo de Fuhr woar glei voi, mir san aufigforn am Weg,
do homa die Wezal wieder umgsteckt.
Aufi in Hohlweg hot's den Wogn, hin und her g'schubst,
und de Goarm san donn leider am Wogn obm varutscht.

Gans schief sama in Stodl am Tenn einigfohrn,
und hom Gott sei Donk koa oanzige Goarm net valoan.
Von Wogn san de Goarm am Kornstock kema,
do hostas donn wieder miasn in'd Hond nema.

Im Herbst is donn droschn woarn des Korn,
oba des is a eigene Gschicht de dazö i euch morgn.

Zielgruppe

Naturinteressierte Menschen, Landwirte

Botschaft

Die Getreideernte im bergigen Gelände war schwere Arbeit!

Quelle

Johanna Hinterndorfer, St. Oswald