Die Schätze im Mandl-Gupf
Inhaltsverzeichnis
G´schichtl
Das Wahrzeichen von Pöggstall ist der Mandlgupf. Das Innere dieses Berges ist laut einer Sage hohl. Es gibt wunderschöne Gemächer, vollgestopft mit den erlesensten Schätzen. Die Hüter dieser Schätze sind die Bergmännlein, kleine Wesen in grüner Kleidung und mit sonderbaren Mützen auf ihren Köpfen. Grundsätzlich sind sie den Menschen gegenüber nicht feindlich eingestellt, aber sie mögen es absolut nicht, wenn von achtlosen WandererInnen Steine in ihre Wohnungen im Inneren des Berges geworfen werden. Den Mandlgupf verlassen sie nur bei Dämmerung oder jedes Jahr zur Christmette.
Wenn man auf einem Zauberhocker kniet, kann man dann beim Weihbrunnkessel ihre Mützchen sehen. Ohne ihre Mützchen können die Bergmännchen nicht zurück in den Berg. Wenn man also eines nimmt, gestatten einem die kleinen Männlein einen Wunsch. Aber nur wenige haben es bis jetzt geschafft, einmal die Herrlichkeit der geheimen Welt im Inneren des Mandlgupfes zu sehen. Einem Bauern in der Region soll es mal gelungen sein, und er erzählte, dass er nie zuvor in seinem Leben so viele Schätze und Kostbarkeiten gesehen hätte.
Zielgruppe
Jung und Alt
Botschaft
Über den Berg Mandlgupf in der Nähe von Pöggstall.
Zusatz-Info
siehe auch Geschichte Mandlgupf
Quelle
Fritz Rötzer: Sagen aus dem südlichen Waldviertel. Melk a. d. Donau: Wedl, 1952.
Verfasst von Marlene Palka