Richtlinien

Aus Landschaftsgeschichten
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Richtlinie zum Schreiben der Geschichten

Inhaltliches

  • Ziel ist die Herausarbeitung der gebietstypischen Eigenart
  • Beschränkung auf Geschichten in denen ein typisches (kennzeichnendes) Merkmal der Landschaft vorkommt, z.B. Tier-, Pflanzenart, Landform, Gestein, Boden, Lebensraum (Wald, Wiese, Gewässer etc.), landschaftsprägende menschliche Bewirtschaftungsweise (historisch oder aktuell), Erscheinungen oder Vorgänge (Klima / Klimawandel, Hochwasser, Trockenheit, Jahreszeiten, Hangrutschung, ländlicher Strukturwandel,…)
  • Die Geschichten sollen kurz, pointiert und spannend sein, sie sollen eine Emotion für den Gegenstand wecken (→ „Herz“)
  • ZuhörerInnen sollen durch die Geschichte verstehen können, warum das Merkmal gerade hier vorkommt (→ „Hirn“)
  • geeignet, um die Geschichte ohne weiteres Material auf einer Naturvermittlungs­exkursion zu erzählen (also ohne Papier etc.; nur mit dem, was die Landschaft bietet, z.B. Panorama, Lebewesen, Steine, durchaus angreifbar! → „Hand“)
  • Textform kann sein:
    • Märchen (von konkretem Ort losgelöste Erzählung mit moralischer Botschaft)
    • Sage / Legende (auf Ort und mehr oder weniger konkrete historische Ereignisse bezogene mündliche bzw. schriftliche Erzählung)
    • Faktengeschichte (spezieller spannender Aspekt eines Merkmals)
    • Erlebnisgeschichte (aus der Lebenswirklichkeit eines konkreten Menschen)
    • Gedicht

Zusatzangaben

  • Griffige Geschichtentitel (z.B. „Ultraviolette Kronleuchter“), keine "erklärenden" Titel
  • Untertitel als Ankerpunkt (fachliche Stichworte, z.B. „Blaumeise, Federkleid, Balz“)
  • Zielgruppe der Geschichte (Alter, Vorbildung, Zweck des Aufenthalts)
  • was ist Bedingung, die Geschichte sinnvoll anzuwenden: Region, Lebensraumtyp (Wald, Wiese, Gewässer,…), sichtbare Merkmale (Arten,…), Jahreszeit, Witterung
  • schriftliches Kurzstatement (was ist die „pädagogische“ Botschaft der Geschichte?)
  • Erläuternde Zusatzfakten, falls es Verständnisfragen gibt – fachliche Einbettung

Beschlagwortung - Kategorien

  • Geschichten mit Kategorien (sachlich und bei Regionalbezug auch regional) beschlagworten, um die Auffindbarkeit zu erleichtern
  • die Kategorien sind hierarchisch geordnet, bei Bedarf kann man auch zusätzliche Kategorien ergänzen
  • im Zweifelsfalle bitte beim Team rückfragen!

Formales

  • Umfang der Geschichte: ca. 900-1000 (max. 2000) Zeichen
  • Formulierung in ganzen Sätzen, keine „Schachtelsätze“ – die Geschichte soll mündlich verständlich und lebendig erzählbar sein
  • Absätze oder Unterkapitel möglich, aber nur bei langen Texten erforderlich. Das Ziel ist ein sequentieller Sprechtext.
  • Verwendung eines einfachen Wortschatzes, möglichst wenige Fachwörter (oder einzelne Fachwörter erklären, wenn die besonders spannend sind, weil z.B. historisch relevant oder witzig)
  • wegen der schwierigen Weiterverwendung soll ein Ich-Erzähler zugunsten eines Chronisten vermieden werden
  • Die Texte müssen selbstverfasst sein und dürfen keinesfalls bloße Kopien vorhandener Texte oder Webinhalte sein
  • Wenn nicht selbst in das Wiki eingegeben wird, dann Übermittlung per E-Mail im Format Microsoft Word (DOC oder DOCX, ohne kompliziertes Layout, das bei der Übertragung ins Wiki ohnehin verloren geht)

Urheberrechte

  • Alle Texte und Medien in diesem Projekt unterliegen der freien Lizenz Creative Commons „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“. Die Geschichten sind daher nicht gratis, sondern an die Zitiervorschriften der Lizenz gebunden.
  • die VerfasserInnen stimmen der Veröffentlichung auf der Wiki-Plattform (CC-Lizenz) und ggfs. in der nichtkommerziellen Broschüre zu.
  • Auf der Wiki-Plattform und ggfs. in der Broschüre wird die zuerst verfassende Person angegeben (Prinzip des Hauptautors).
  • Im Rahmen des moderierten Schreibprozesses auf der Wiki-Plattform dürfen die Texte von allen Beteiligten beliebig verändert werden (Länge, Inhaltsbausteine, Aufbau, Stil,…), wobei alle Änderungen in der Datenbank mitdokumentiert werden.
  • Die Texte dürfen und sollen von jedem mündlich bei den Naturvermittlungen verwendet werden.
  • Eine schriftliche kommerzielle Weiterverwendung der Geschichten widerspricht der Creative Commons Lizenz und ist daher ausgeschlossen.